Alles gut Film

Alle guten Filme

"Es gibt Filme, die so sehr entwaffnen, dass sie einem Tränen in die Augen bringen. All das ist so ein Film. Die Autorin Eva Trobisch schrieb den Film, als es noch keine #metoo-Debatte gab. Na gut, ein Film von Pia Lenz.

Es ist alles in Ordnung. Film 2016.

Alles gut Lenz führt in ihrem dokumentarischen Film zwei Flüchtlingskindern auf ihrem steinernen Weg zur Eingliederung in Deutschland entgegen. Es ist alles gut - wir können es durchziehen. Mit diesen Worten soll die Bundesrepublik Deutschland im Sommersemester 2015 ermutigt werden, sich für die Suche von Flüchtlingen nach einem neuen Heim in Deutschland zu stark zu machen. Die Begrüßungspolitik wird von vielen begrüßt und dann wird man sich mit Asylbewerbern beschäftigen.

Andernorts breitet sich aber auch die Fremdenfeindlichkeit aus und die Menschen attackieren Flüchtlingsunterkünfte.

Es ist alles in Ordnung - Film 2017

Schreiben Sie eine Rezension: Die Direktorin Pia Lenz hat zwei Familien von Flüchtlingen in Hamburg ein ganzes Jahr lang für ihren Dokumentarfilm begleitet. Im Jahr 2015 kam die Gastfamilie des acht-jährigen Roma-Jungen Dojaner aus Makedonien nach Deutschland, wo er in Hamburg eine Grundschule besuchte. Allerdings ist die Abschiebehaft für Djaner's Familienangehörige angedroht - wird der Knabe sofort wieder ausgerissen?

Andere Integrationsherausforderungen hat die Gastfamilie von Adam von Adel vor sich: Sie muss sich mit anderen Integrationsanforderungen auseinandersetzen: Seine Ehefrau und vier Söhne sind gerade aus Syrien eingezogen und jetzt muss er eine Ferienwohnung suchen und seine elf Jahre alte Tocher namens Gorfran muss eine ganz neue Schulsituation bewältigen: Den Klassenkameraden des Kindes ist es erlaubt, Fahrräder zu fahren und Make-up aufzulegen, was er zunächst verneint.....

Und wo kannst du diesen Film sehen?

Hintergrundinformationen

Gut: Dokumentation über einen Roma-Jungen aus Makedonien und ein Madchen aus Syrien: Mehr als ein Jahr lang beobachtet die Regisseurin Pia Lenz die Zusammenführung der beiden. Mit seiner Gastfamilie ist er ein Rom, was den Knaben von Anfang an zu einem Außenstehenden macht. Schon an seinem ersten Unterrichtstag in Deutschland vertraut der Traumatiker seinen Kindern kaum.

Es ist der Geburtsdatum eines Mädchens und alle haben für sie gesungen und brachten ihre Präsente. Aber seine friedliche Entwicklung ist ungewiss, denn er, sein Geschwister und seine Mütter haben keine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland. Die Filmerin Pia Lenz begleitete den Knaben seit seiner Geburt in Deutschland ein Jahr lang, ebenso wie der 11-jährige Syrer Ghofran, der zunächst nur in seine ursprüngliche Heimatregion zurückkehren will.

Make-up, Baden, Radfahren - diese Sachen waren ihr als Frau in Syrien untersagt. Für dieses Langzeit-Porträt von zwei Kindern, in dem die Publizistin, Direktorin und Autorin Pia Lenz die lokale Einbindung von Flüchtlingen beispielhaft verfolgt, ist die Autorin zuständig. "Alles Gut" beschreibt sich selbst als den ersten dokumentarischen Film über das Thema Integrationsarbeit in Deutschland, seit Bundeskanzlerin Angela Merkel ihr viel zitiertes "Wir schaffen das" ausgesprochen hat.

Gezeigt wurde der Film auf dem Dok.fest München, den Nordic Film Days in Lübeck und dem Festival der Einen Welt in Prag.

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