Dvds 2015 Deutschland

DVD 2015 Deutschland

Der Starnberger 2015 mit DVD-Audio (89 Min.). In Österreich und der Schweiz, aber nicht in Deutschland, bietet Verbatim eine lebenslange Garantie. Abb. 7: Physikalischer Musikverkauf in der Bundesrepublik Deutschland.

Ökonomischer Faktor Musik (Konsum): Melodien für Billionen - Jörg Sieweck

Eine radikale Veränderung in der Welt des Musikkonsums und -vertriebs hat sich in der Studie Wirtschaftfaktor Musik(konsum) gezeigt. Dr. Siegeck&bbw Marktforschung hat das derzeitige Nachfrage- und Zuhörverhalten in Bezug auf das Thema Musiktitel mittels einer Verbraucher- und Sachverständigenbefragung erforscht. Über 4,5 Mrd. EUR gaben die Privathaushalte kürzlich für ihre Musikaktivitäten aus. In der heutigen Zeit ist für die meisten Menschen ein natürlicher Wegbegleiter im Alltag.

Geblieben ist nach der bbw Valido-Umfrage jedoch ein intensives Musikhören in allen Lebensbereichen. Doch nur jede Sekunde (48 Prozent) eines Erwachsenen gibt für das Thema Elektronik aus. Geblieben ist nach der bbw Valido-Umfrage jedoch ein intensives Musikhören in allen Lebensbereichen. Doch nur jede Sekunde (48 Prozent) eines Erwachsenen gibt für das Thema Elektronik aus.

Es gibt keinen Unterschiede zwischen den Männern, wenn es darum geht, Geld für musikalische Aktivitäten auszugeben. Insbesondere junge Menschen bis zum Alter von 40 Jahren sind Geldgeber (55 Prozent). Der Prozentsatz der über 65-Jährigen fällt auf 29 Prozentpunkte. Fast jeder dritte Teilnehmer vergibt gern Noten (CDs). Physikalische Schallträger werden für 77 Prozentpunkte der Fachleute im Jahr 2020 nur maximal rund 30 Prozentpunkte des Absatzes ausmachen.

Der BVMI | Vertrieb

Im Jahr 2017 wurden 76 Mio. Stück umgesetzt, davon 66 Mio. auf CDs oder LP. In den letzten Jahren wurde im Shop über 70,4 Mio. Mal gekaufte bzw. als Auftragsware in den Briefkasten geschleudert (Abb. 7). In der Vorjahresperiode waren es rund 11 Mio. mehr. Unter Ausschluss von physischen Single- und Musikvideos auf DVD wurden 66,3 Mio. Stück verkaufte Tonträger und Schallplatten, davon 63 Mio. auf CDs (-14,9 % im Vergleich zu 2016) und 3,3 Mio. auf Vinyls ("+5,6 %?").

Rechnet man die heruntergeladenen Dateien hinzu (9,8 Mio. Stück, Abb. 8), so wurden 2017 76 Mio. Stück umgesetzt. Der Sieger im physikalischen Bereich ist erneut die Vinyl-LP: 2017 wurden 3,3 Mio. Stück ausgeliefert, 5,6 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Die Anzahl der verkauften Vinyl-LPs hat sich seit 2008 mehr als verfünffacht.

Der Vinylboom hat sich jedoch im Vergleich zu den vergangenen Jahren erheblich abgeschwächt (2015: +20,9?%, 2016: +46,3?%). Ebenso wie die Anzahl der körperlichen Alben ist auch die Anzahl der "hands-on" Single im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen: Anstelle von rund 0,9 Mio. Stück im Jahr 2016 wurden rund 0,6 Mio. Stück verkauft, mehr als ein Quartal weniger (-26,4 %) als im Vormonat.

Im Jahr 2008 gab es noch 6,7 Mio. Einheiten, etwa zehnmal so viele. Dies spiegelt sich in Deutschland jedoch nicht in den Marktzahlen wider: Wurden vor zehn Jahren, im Jahr 2008, noch 4,5 Mio. Einheiten abgesetzt, so sind die Werte seither jedes Jahr gesunken, und das war 2017 mit einem Rückgang von 7,1 Pro-zent auf 125.000 Einheiten nicht anders.

Sogar in der Zeit von YouTube & Co. haben sich Musikfans im vergangenen Jahr entschlossen, die Musiktitel ihrer Sterne rund 3,5 Mio. Mal auf DVD oder Blu-ray zu erstehen. Im Jahr 2017 wurden 62,4 Mio. Lieder und Schallplatten rechtlich geladen und finanziert (Abb. 8). Dies ist etwa ein Fünftes weniger (-20,6 %) als 2016, sowohl für einzelne Downloads (-20,5 %) als auch für CDs (-20,1 %).

Im vergangenen Jahr überschritt die Anzahl der kostenpflichtigen oder werbefinanzierten Musikströme von Audio-Streaming-Plattformen die 50-Milliarden-Marke (56,4 Mrd., Abb. 9). Die Anzahl der Audioströme hat sich innerhalb von zwei Jahren mehr als verdreifacht (2015: 21,2 Milliarden) und innerhalb von fünf Jahren, seit 2013, nahezu verzehnfacht. In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Audioströme erhöht.

Während der Prozentsatz der bezahlten Streams an der Population 2016 noch 8 Prozentpunkte ausmachte, waren es 2017 bereits 13,5 Prozentpunkte (siehe Abb. 19, Abschnitt "Musikkäufer"). Laut PHONONET-Datenbank waren auf dem dt. Markt für Musik rund 289 000 unterschiedliche physikalische Phonogramme verfügbar (Abb. 10). Im Jahr 2017 stieg die Anzahl der neuen digitalen Pop-Singles deutlich an:

Im Jahr 2017 gab es mehr als 130.000 Veröffentlichungen, rund 35.000 mehr als im Jahr 2016. Bei den Neuerscheinungen der Platten sind die Werte sowohl für Pop als auch für klassische Musik im Vorjahresvergleich nahezu unverändert (Abb. 10?A). Ein direkter Abgleich von Pop und klassischer Musik zeigt, dass im Gegensatz zu rund 16.000 neuen Popalben seit 2015 jedes Jahr rund 4000 neue Klassikalben erscheinen, so dass ein einziges Klassikalbum rund vier Pop-Veröffentlichungen aufweist (Abb. 10?A).

Auf dem dt. Markt steht damit ein breit gefächertes Angebot an Musik zur Verfügung - sowohl in digitaler als auch in physischer Hinsicht: Rund 289.000 Pop- und Klassikalben auf Schallplatte & Co. werden durch rund 2,2 Mio. Digitalalben vervollständigt (Abb. 10). Mit rund 1,3 Mio. Titeln sind die digitalen Pop-Singles mehr als das 200-fache des körperlichen Reichtums.

All diese Spiele sind ihrerseits weitgehend in den 40 Mio. Titeln der Audio-Streaming-Dienste verfügbar.

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