Die besten Dokumentationen

Ausgewählte Dokumentationen

Die besten Dokumentarfilme entdecken, wie: Elf Dokumentarfilme, die Sie sich auf jeden Fall ansehen sollten. Sie fühlen sich nach guter Dokumentation wie Alice im Märchenland nach einem Fall in das Kaninchenloch: Sie sehen die ganze Erde aus einer ganz neuen Sicht. Der für den Oskar nominierte Regisseur Marshall Curry kann tatsächlich jeden seiner Dokumentarfilme aussuchen. Egal, ob er einen Spielfilm über rasende Kids ("Racing Dreams") oder eine Öko-Terroristengruppe ("If A Tree Falls") dreht.

Der neue Spielfilm "Point and Shoot", der beim Festival Trèbeca mit dem Großen Preis der Jury prämiert wurde, begleitet Mathew VanDyke, einen wahnsinnigen Amateur auf einer Motorrad-Selbst-Entdeckungsreise durch den Nahen und Mittleren Orient, begleitet libysche Rebellen und bekämpft Gaddafi. Der nach einem Mischfilm von Cobain benannte Dokumentarfilm "Montage of Heck" von Brett Morgen ist nun der gewünschte Nachfolger.

Eine filmische Darstellung, die nicht nur schildert, sondern vorsichtig zu begreifen sucht, wie der geliebte "Golden Boy" zum gehyptesten, aber auch unglücklichsten jungen Menschen der Grunge-Generation werden kann. Als erster Regisseur wurde Brett Morgen, der beinahe sieben Jahre lang an seinem Werk arbeitete, von der Gastfamilie von Kurt Cobain gefördert.

Mit " Chef's Table " hat Netflix den Ärger eröffnet und führt uns in sechs einstündigen Episoden in die Küche der besten Chefs der Welt. Von dort aus geht es weiter. Man kann nach dem Kinofilm kaum noch damit rechnen, dass das langweilig und cool ist. Der Künstler Brian Knappenberger präsentiert uns in seinem Video einen digitalisierten Rothaarigen, dessen dramatischer Todesfall vor allem eine politisch geprägte Seite hat.

Es ist einer der renommiertesten Spielfilme der heurigen Filmfestspiele Berlin Nord-Ost. Bereits mit seinem ersten Spielfilm "North of the Sun" zeigte die Filmemacherin Inge Wegge einen unglaublich natürlichen Spielfilm, in dem man schon beim Anschauen erstarrte. Wie " Norden der Sonne " ist auch hier viel mehr als ein Surfvideo, denn es geht auch darum, welche Bedeutung wir für unsere Umgebung haben und wie viel Bürgernähe wir tragen können.

"Kartellland " von Matthew Heineman ist Preisträger des Best Director Award beim Sunnance Festivals 2015. In seinem Video stellt Heineman den Einsatz gegen missbräuchliche Drogenkartells aus der Perspektive von Normalbürgern dar, die nicht mehr wissen, wie man sich selbst hilft und selbst Waffen ergreift. Im " Kartellland " sind Sie dabei, wenn auf den Fotografen geschossen wird oder wenn einer der Hauptdarsteller auf seinem Mobiltelefon Bilder von seinen Nachbarinnen und Nachbarinnen aufzeigt, die zur Verwarnung geköpft worden sind.

Auch das müssen gute Dokumentationen bisweilen leisten. Kein Dokumentarfilm hat in diesem Jahr vor seiner Premiere so viel Aufsehen erregt wie "Going Clear". Die Scientology tat alles, was sie konnte, um die Freigabe von Alex Gibny's Film zu unterbinden, aber das schadete nicht dem großen Publikumserfolg auf dem Substanzfestival und den Emys.

Gebenny stellt in seinem Video ein milliardenschweres Überzeugungssystem vor, das weltweit wirkt und die Menschen, die sich ihm anschliessen, völlig infiltriert. "Meru ", die sich mit der ersten Besteigung des gleichnamigen Gebirges im Himalaya beschäftigt, ist Gewinnerin der Dokumentationen des Sunday Festival Prize 2015 Meru ist eine Erzählung über die Lust, das Unmögliche möglich zu machen und immer wieder die eigenen Landesgrenzen zu überschreiten, egal was es kostet.

Die Meru stellt eine Reihe von unglaublich reflektierten Menschen dar, die an das Mögliche glauben und gewillt sind, in der letzten Folge für ihren Träume zu untergehen. Daß Wim Wender eindrucksvolle Dokumentationen macht, ist seit seinem Kinofilm "Pina" über die Taenzerin Pina Bausch bekannt. Wenders beweist mit seinem Oscar-nominierten Dokumentarfilm "The Salt of the Earth" über den unfassbaren Kriegfotografen Sebastião Salgado, der ganz in Schwarz-Weiß gedreht wurde, einmal mehr, dass er immer der Beste ist, wenn er das Dasein eines anderen Menschen mit Feingefühl mitbekommt.

"Das" Speisesalz der Erde" beweist uns, dass aus jedem Leiden immer ein wenig Zuversicht entstehen kann, wenn man nicht den Lebensmut aufgibt. Mit " Was ist passiert, Miss Simone " hat Liz Garbus einen Dokumentarfilm gedreht, dessen Stärke vor allem in der Liebe zum Detail besteht. Garbus verfolgt mit vielen Eigenaufnahmen der Jazz- und Seelensängerin Nina Simone sowie Gesprächen, in denen Freunden und Familienmitgliedern Rede und Antwort stehen, den Werdegang, den Untergang und die weitere Laufbahn der aus dem abgetrennten North Carolina hervorgegangenenerin.

Die Filme bewegen sich immer zwischen Begehren und Realität und zeigen die Meinungsverschiedenheiten einer kräftigen und für sich selbst am stärksten reagierenden Person.

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