Kinder Fernseher

Kind TV

Günstige Spielregeln für Kinder von 7-10 Jahren - Fernsehen & Kino Das Fernsehgerät ist nicht als Kinderbetreuer geeignet. Sehen Sie mit Ihrem Baby so oft Sie können fern. Bekanntes Format und Filme, von denen Sie wissen, dass sie Ihr Baby gut handhaben kann, können ab und zu allein angesehen werden. Beachten Sie die Zeichen Ihres Babys beim Fernseher und reagieren Sie auf sie.

Seien Sie nicht verärgert, wenn Ihr Baby beim Fernseher oder beim Spaziergang durch den Raum unterhält. Auf diese Weise werden die Erfahrungen des Fernsehens aufbereitet. Während oder nach einem Programm kann Ihr Kleinkind während oder nach einem Programm auftreten. Auch Fernsehprogramme wecken die Emotionen. Achten Sie darauf, wo Ihr Baby Ihre Hilfe am meisten braucht. Der Fernseher sollte nicht als Mittel zur Entlohnung und Bestrafung ausgenutzt werden.

Dabei erhält das Mittel eine Aussagekraft, die nichts mit dem tatsächlichen Strafgrund zu tun hat (z.B. wurde der Raum nicht aufgeräumt) und das Fernsehinteresse wird durch das Sperren weiter erhöht. Verabreden Sie sich mit Ihren Kleinen darüber, wann, wie lange und was sie im Fernseher sehen dürfen, und stellen Sie sicher, dass die Vereinbarungen eingehalten werden.

Allein aus diesem Grunde ist ein Fernseher nicht im Raum der Kinder, da in diesem Zusammenhang eine aussagekräftige Steuerung kaum möglich ist. Es ist jedoch von Bedeutung, dass Sie Ihrem Baby eine Anleitung an die Hand gibt, die es mitnehmen kann. Möglichst schon jetzt können Sie Ihrem Kleinkind in kleinen Stufen die nötige Eigenverantwortung übergeben, um selbst auf die Zeit zu achten.

Bei Kindern ab 10 Jahren steht ein wöchentliches Kontingent zur Verfügung. Behandelt Ihr Kleinkind nun die vereinbarten Zeiten verantwortungsbewusst? Es gibt dann keinen Grund, warum Ihr Baby nicht mit Ihnen übereinstimmen sollte, wie es seine Mediazeit über eine ganze Kalenderwoche planen wird. Mit steigendem Lebensalter ändert sich ihr Einfluß auf Ihr Kind: Spaetestens zur Haelfte des Primarschulalters werden ihre Altersgenossen immer bedeutender und die Kinder richten sich dann zunehmend nach Bekannten, mit denen sie ihre Zeit verbringt.

Tausche dich daher mit anderen Erziehungsberechtigten über Fragen wie Fernsehkonsum, Fernsehwerbung, Castingshows oder Gewalt aus. Häufig werden die Lieblingsfernseher der Kinder stark nachgefragt und ihre Verbrauchswünsche sind dementsprechend hoch. Informieren Sie Ihr Kleinkind so früh wie möglich darüber, wie das Werben funktioniert und mit welchen ausgeklügelten Mitteln Verbraucherwünsche weckt werden.

Aktion und Aufregung werden von den Kinder im Fernseher oft gut angenommen. Achte darauf, dass dein Baby die Geschichte der "gerechtfertigten" Gewalttätigkeit nicht in die Tat umsetzt. Sprich mit deinem Baby regelmässig über das, was er oder sie gesehen hat und seine oder ihre Götzen aus der Serie. Die Kinder mögen das Fernseherlebnis ebenso wie die Erwachsenen:

Fühlen Sie sich nicht schuldig, wenn Ihr Kleinkind nicht nur "pädagogisch wertvolle" Programme schaut. Oder, dass sie überhaupt fern schaut, anstatt "vernünftig" mit anderen Schülern zu sein. Denken Sie an Ihr eigenes TV-Verhalten als Beispiel für Ihre Kinder. Betreibst du oft den Fernseher an der Seite? Es ist besser, den Fernseher für eine bestimmte Fernsehsendung ein- und dann wieder auszuschalten.

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