Viele TV-Angebote gibt es seit langer Zeit am selben Sendeplatz. Die Tagesschau der ARD beginnt um …
Kinofilme auf Dvd Neuerscheinungen
Filme auf Dvd NeuerscheinungenFangen wir mit "Okja" an. Die koreanisch-amerikanischen Spielfilme des Direktors Bong Joon Ho (Snowpiercer, The Host) werden am kommenden Wochenende auf Netflix veröffentlicht. Vorab durften wir den Filmmaterial für Sie anschauen und waren begeistert! Bereits vor seiner Welturaufführung in Cannes machte der Streifen Furore, was nichts mit dem Content zu tun hatte, sondern mit der Fragestellung, ob man auf diesem namhaften Filmfestival überhaupt Werke von VOD-Anbietern zeigen sollte.
Es muss gesagt werden, dass es insbesondere in Frankreich eine festgelegte Regelung gibt, wonach Kinofilme erst zwei Jahre nach dem Kinoerfolg veröffentlicht werden dürfen. Nach Ablauf des Films wurden jedoch andere Stimmlagen lauter, vor allem aus der Kritik. Ein nahezu konstant exzellentes Rating stellte die Fragestellung, warum Filmemacher wie Bong Joon Ho ihre Werke überhaupt bei Netflix drehen und wie weit die großen Tonstudios nicht wieder couragierter und grosszügiger werden müssen, um vergleichbare Werke zu produzier.
Weil eines vereinbart war: Es sind gerade solche Werke wie "Okja", die wir im Fernsehen anschauen wollen. Für seinen Spielfilm hat Bong Joon Ho mehrere hochkarätige Hollywood-Stars gewonnen, die alle hervorragend abschneiden. In erster Linie ist die Belebung des Superschweins Okja (äußerlich eine Mixtur aus Lottas Schweinebär und Totoro) bis ins letzte Detaillier.
Okayja - ein Kinderserie? Nicht nur die Voraussetzung - kleines Mädel, das ihre tierische beste Freundin aus den Fängen der Bösewichte zu befreien sucht -, sondern auch die kindgerechte Hauptdarstellerin auf der einen Seite und nicht zu vergessen das Plakatdesign, das sehr an die klassischen Ghibli-Filme anknüpft, deuten darauf hin, dass "Okja" ein echter Kidnerfilm ist. Grundsätzlich taucht in vielen Bildern die Fragestellung auf, ob sie überhaupt für die Bedürfnisse von Kindern ist.
Okja " ist in dieser Hinsicht teilweise ALSO ein Kinderschutzfilm, aber auch viel mehr. Bis auf wenige Schimpfwörter gibt es nur sehr wenige explizite Gewaltszenen (nicht mehr als die meisten Menschen, die es aus Kinofilmen wie "Harry Potter" kennen). Weil Netflix FSK-Informationen grundsätzlich nur zögerlich zur Verfügung stellt, liegt es an den Erziehungsberechtigten selbst, ob sie ihren Kleinkindern mit dem Filmmaterial vertrauen.