Online Streaming Portale

Streaming-Portale im Internet

ihre " regulären " Angebote mit einem Video-Streaming-Portal. Streaming-Portale sind webbasierte Portale, die Angebote aus dem Bereich der Streaming-Medien sammeln und so eine Art elektronischen Programmführer für Streaming-Inhalte im Internet zusammenstellen. Laufend wird man auf legalen Streaming-Portalen wie "Toni Erdmann" (mit Sandra Hüller) auf Streaming-Portalen immer vergebens suchen.

Günstiger als einkaufen, besser als stehlen

Von teuren Einkäufen bis zur illegalen Beschaffung ist legales Streaming, also der Zugriff auf die auf allen Geräten vorhandene Wolke, zu einem beliebten Medium geworden: Das Musik-Streamingangebot Spotify, das seit einigen Jahren auch in Deutschland erhältlich ist, berichtet derzeit über 10 Mio. User aus 13 Nationen, davon drei Mio. kostenpflichtige Abos.

Simfy hat zwei Mio. registrierte Benutzer aus Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz. Die Last. fm-Plattform, die 14 Mio. Musikstücke für das Streaming zur Verfügung stellt, hat drei Mio. User in Deutschland. "â??Wir freuen uns Ã?ber jeden Provider, der seinen Service in Deutschland aufnimmt und seine Nutzung lizenziertâ??, so Gema-Sprecher Peter Hempel.

Die Rechteinhaber haben demnach Anspruch auf 10,25 % der durch die Verwendung erzielten Erlöse, unabhängig davon, ob diese durch Download, "Paid Streaming" oder durch Werbung finanzierte Werbeangebote generiert werden. "Wenn es um Streaming geht, ist es natürlich die Menge. "Die gestaffelte Mindestvergütung, die auch der Preis vorsieht, beginnt bei 0,02 Cents pro Strom über die werbefinanzierten Leistungen.

Solche Summen sind nicht zu vergleichen mit den Verkaufserlösen; Streaming ist für die Schöpfer in finanzieller Hinsicht mehr ein Kleintier, das künftig viel mehr Scheiße machen wird. Auf der einen Seite zeigt sich, dass preiswerte oder Werbe-finanzierte Streaming-Plattformen von der Mehrheit der Anwender als wohltuende Alternativen zu risikoreichen Download-Angeboten auf illegale Filesharing-Sites empfunden werden.

Andererseits haben die verschiedenen Streamingdienste das Potential, in der bisher wenig fruchtbaren Auseinandersetzung um eine Staatskulturabgabe im Internet lediglich private Sachverhalte zu erzeugen. "Die Streaming-Dienste sind für Musikliebhaber mit Affinität zum Internet bereits eine ideale Abwechslung zur viel diskutierten Kulturflatrate", sagt Simfy-Pressesprecher Marcus von Hülsen.

Erst kürzlich hat das Kartellamt RTL und Prof. Dr. Thomas H uber die Gruendung einer Streaming-Plattform verboten, weil durch den Zusammenschluß eine zu hohe Marktkonzentration im Bereich der TV-Werbung droht. Es gibt in Deutschland bereits einige rechtliche Online-Mietportale, die Streaming bieten, aber bisher ist die Selektion immer noch unvollständig und Pauschalen sind eine Selbstverständlichkeit.

Der Wettbewerb geht weiter: ARD und ZFD haben gerade bekannt gegeben, dass sie auch mit einer kommerziell nutzbaren Streaming-Plattform in den Handel kommen werden.

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