Das Fernsehprogramm wird immer schlechter. Doch daran lässt sich etwas ändern: Mit einer Vielzahl …
Tv Tarif
FernsehtarifGebührenentwicklung
Der Kollektivvertrag ist nach wie vor einzigartig in Deutschland. Die Bundesländer bestimmen in allen anderen Ländern unilateral die Arbeitsbedingungen der Studierenden. Die Stundenlöhne für Tutoren stiegen 2001 an. 2004 haben die Universitäten das Adventsgeld gestrichen. In der Berliner Hochschul- und Gebührenlandschaft herrscht seit 2003 ein gewisses Desaster.
Diese wurde 2011 weitestgehend saniert. Seither gelten für Vollzeitbeschäftigte die Tarifverträge der Bundesländer (TV-L). Im Gegensatz zum Bundesland Berlin, das seinen Studenten 2011 eine maßvolle Gehaltserhöhung und eine Neueinführung des Weihnachtsgelds gewährte, haben die Universitäten 2011 keine Zugeständnisse für verbesserte Vertragskonditionen gemacht. Gescheitert sind die Gespräche.
Wir konnten jedoch mit Streik und Verhandlung etwas bewegen.
Fernsehtarife - AS&S
Dabei ist zu berücksichtigen, dass - je nach Seillänge - ein unverhältnismäßiges Preissystem gilt. AS&S ist ab einer Spotdauer von 19 sec. linear kalkuliert. 1-Sekunde-Preis x kommerzielle Dauer = kommerzieller PreisEin Zuschlag von 10% wird für klassische Spots von 18 Sek. und weniger erhoben.
Die jeweils gültigen Tarifgruppen finden Sie in unserer Tarif-Broschüre. Status: 01.08.2018. Basis: Gesamtpreisliste 2018, 20 Sek. gesamt, EUR.
Goethe bewerten
Die Johann Wolfgang Goethe-Universität kann seit Anfang des Jahres als juristisch selbständige Einrichtung Kollektivverträge mit den Tarifverbänden unterzeichnen. Aus diesem Grund haben GEW, ver. di und dbb-Tarifunion seit mehreren Wochen mit der Universität Frankfurt Tarifverhandlungen geführt. Sie betrifft das Arbeitsentgelt und die Arbeitszeiten sowie einen neuen Tarifvertrag (Tarifrecht), der die in Hessen noch gültigen BVT ersetzen soll.
Nach dem relativ langsamen Beginn der Kollektivverhandlungen im Frühling wurden in der Runde der Verhandlungen am Donnerstag, den 22. Mai 2008, erste konkrete Schritte unternommen. Es wurde vereinbart, dass die Lohnentwicklung für 2008 im Vorfeld separat zu regeln ist. Der Tarifvertrag, den die Tarifparteien anfangs Juli mit dem Bundesland Hessen geschlossen haben, wird gleichzeitig und inhaltlich auf die Mitarbeiter der Stiftung Hochschule angewendet.
Die Mitarbeiter der Uni Frankfurt haben damit auch Zugang zur Entwicklung der Einkommen in den anderen Ländern. Zu den beschlossenen Ergebnisverbesserungen für 2008 gehören folgende Punkte: Die Mitarbeiter der Stiftung Hochschule Frankfurt bekommen rueckwirkend zum Stichtag des Jahres 2008 eine Einkommenssteigerung von 3,0 Prozentpunkten. Dabei wird der zum Stichtag des Gesetzes vom 11. Mai 2008 um 2,4 % geringere Anstieg berücksichtigt.
Zusätzlich bezahlt die Stiftung Hochschule ihren Mitarbeitern eine gesellschaftlich gestufte einmalige Zahlung von 100 EUR (VergGr I bis Vb BAT) bzw. 150 EUR (VergGr Vc bis X BAT). Nebenberufliche Mitarbeiter beziehen diese einmalige Vergütung zeitanteilig, die Auszubildenden 100 EUR. Der Zahlungstermin für die einmalige Zahlung und die Zahlung für frühere Perioden ist der Monat Dezember 2008.
Dabei ist und ist es das Anliegen der GEW und der anderen Verbände, den in vierzehn Ländern gültigen Kollektivvertrag für den Öffentlichen Dienst der Bundesländer (TV-L) in Gestalt eines Anwendungstarifvertrags auch für Stiftungsuniversitäten zu beschließen. In den Kollektivvertrag mit der Goethe-Universität sollten unter anderem Änderungen aufgenommen werden, die das Bundesland Hessen in seinen Kollektivverhandlungen mit den Tarifpartnern aushandeln konnte.
Doch solange das Bundesland Hessen noch nicht einmal endgültig erklärt hat, über welche "hessenspezifischen" Vorschriften es überhaupt sprechen will, führt diese Anforderung des Unternehmers nicht gerade zu einer Beschleunigung der Tarifverhandlungen. Zudem zeigen die Erfahrungen der gewerkschaftlichen Organisationen, dass der Wunsch der Arbeitgeber nach "Änderungen" des TV-L-Tarifvertragsgesetzes in der Praxis in der Praxis in der Regel zu einer Reduzierung der Tarifverhandlungsstandards führt.
Was die Arbeitszeiten betrifft, sind die Standpunkte der Sozialpartner daher sehr unterschiedlich. Vor allem, weil die Sozialpartner verlangen, dass bei der Regelung der wöchentlichen Arbeitszeiten an einer Hochschule auch die Lehrverpflichtung in Tarifverträgen festgelegt werden muss. Neben der Vereinbarung zur Einkommenssteigerung wurde am Donnerstag, den 22. Mai, vereinbart, dass die Bestimmungen des Arbeitsvertrags vom 7. Mai 2007, die der Dienstgeber dem Betriebsrat versprochen hatte, auch in den Kollektivvertrag übernommen werden.
Die GEW ist darüber hinaus offen für Tarifverhandlungen über Zusatzregelungen, sofern es sich dabei um eine Verbesserung der Rahmenbedingungen über das von TV-L standardisierte Maß hinaus handelt. "Es gibt keine "Exzellenz" in Wissenschaft und Praxis ohne angemessene Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter. Gesprächstermine sind am Dienstag, den 28. Juli 2008.
In absehbarer Zeit möchte die GEW das - noch zu beschließende - Kollektivvertragsrecht an der Stiftungsuniversität weiter entwickeln. In der GEW-Kommission wurden unterschiedliche Ideen für einen "wissenschaftlichen Tarifvertrag" erarbeitet. Beispielsweise Tarifverträge für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte, die Vergütung von Lehraufträgen und Mindestvertragsbedingungen für qualifizierte, zeitlich begrenzte Arbeitsverträge.
In der aktuellen Tarifverhandlungsrunde suchen wir eine Einigung mit dem Auftraggeber über eine eventuelle Themenstellung und einen "Fahrplan" für entsprechende Erörterungen. Darüber hinaus ist auch die Entwicklung der Einkommen über den Stichtag des Jahresabschlusses hinaus zu berücksichtigen, da sich die getroffene Einigung nur auf das Jahr 2008 erstreckt. In den 14 Ländern, in denen das TV-L Anwendung findet, fordern die öffentlich-rechtlichen Körperschaften zum Ende des aktuellen Geschäftsjahres weitere Einkommensentwicklungen.
Man kann davon ausgehen, dass in dieser staatlichen Tarifverhandlungsrunde 2009 ansprechende Zielvorgaben erarbeitet werden, die sich an der Tarifverhandlungsrunde 2008 auf Bundes- und Kommunalebene ausrichten werden. Wie sie die Parallelstreitigkeiten in den anderen Ländern und - voraussichtlich - in Hessen für einen erfolgreichen Abschluß der Tarifverhandlungen 2009 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main einsetzen werden, müssen dann die Mitarbeiter der Stiftung Universität beschließen.